• Ein Stempel ist unkompliziert. Ein paar Kleinigkeiten machen das Ergebnis trotzdem deutlich schöner.

      Die Unterlage

      Am besten stempelt es sich auf einer leicht nachgiebigen Unterlage. Eine feste Tischplatte allein ist häufig zu hart.

      Einige Bögen Papier, eine Schneidematte oder eine vergleichbare Unterlage reichen meistens schon aus.

      Die Farbe

      Das Stempelkissen vorsichtig auf das Metallklischee tupfen. So lässt sich die Farbe gleichmäßig verteilen, ohne dass die feinen Zwischenräume volllaufen.

      Pigmentstempelkissen eignen sich besonders gut für Papier und Karton.

      Der Abdruck

      Den Stempel gerade aufsetzen und ruhig andrücken. Viel Kraft ist nicht nötig.

      Danach möglichst gerade wieder abheben.

      Das Papier

      Glatte und leicht saugende Papiere ergeben meist einen klaren Abdruck. Auf rauen oder stark strukturierten Papieren wird er lebendiger und etwas unregelmäßiger.

      Beides kann richtig sein.

      Die Reinigung

      Nach dem Stempeln genügt in der Regel ein trockenes Tuch.

      Wasser, aggressive Reiniger und langes Einweichen sind nicht nötig und sollten vermieden werden.

      Ausprobieren

      Papier, Farbe und Druck reagieren immer ein wenig unterschiedlich.

      Ein Probedruck hilft. Der Rest ist Erfahrung – und manchmal auch Zufall.

      Stempeln ist Drucken im Kleinen. Der Rest ist Experiment.